Das Klima

Klima und Wetter, eine Definition

Spricht man vom Klima, so meint man die Wetterzustände an einem bestimmten Ort. Im Gegensatz zum Wetter, das nur eine kurze Zeit mit einer bestimmten Witterung beschreibt, besteht das Klima immer über einen längeren Zeitraum – in der Regel einige Jahrzehnte – hinaus. Wetter und Klima sind also nicht als gleichwertig anzusehen, denn das Wetter kann sich täglich mehrmals ändern, das Klima wird dagegen über einen längeren Zeitraum betrachtet und von täglichen Schwankungen des Wetters nicht beeinflusst.

Die Klimazonen der Erde

Auf unserem Planeten gibt es vier unterschiedliche Klimazonen: die Tropen, die Subtropen, die gemäßigte Zone und die kalte Zone. Die heutige Einteilung beruht auf der Erkenntnis, dass eine unterschiedlich hohe Sonneneinstrahlung auch ein unterschiedliches Klima bedeutet, welches das vorherrschende Wetter bestimmt.

Die Tropen liegen nahe am Äquator. Sie werden durch die Wendekreise begrenzt. Durch die hohe Sonneneinstrahlung gibt es keine starken jahreszeitlichen Temperaturschwankungen. Die Temperatur ändert sich vielmehr im Laufe eines Tages (Tageszeitenklima). Die Tropen unterteilen sich wiederum in verschiedene Vegetationszonen, wie Wüste, Trocken- oder Feuchtsavanne oder tropischer Regenwald.

An die Tropen schließen sich die Subtropen an, die bis an die gemäßigte Zone heranreichen. Sie verlaufen etwa vom 25. bis zum 40. Breitengrad und werden in trockene, sommerfeuchte, winterfeuchte und immerfeuchte Vegetationszonen unterteilt. Die Subtropen sind geprägt von hohen Sommer- und mäßigen Wintertemperaturen sowie von starken Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. Die mittlere Jahrestemperatur liegt in der Regel über 20 Grad Celsius.

Zwischen dem Polarkreis und dem 40. Breitengrad liegt die gemäßigte Zone. Man grenzt dabei noch einmal die warmgemäßigte (nemorale) Zone und die kaltgemäßigte (borale) Zone voneinander ab. In der gemäßigten Zone gibt es zusammenhängende Laub- und Nadelwälder. Das Klima ist niederschlagsreich und von den einzelnen Jahreszeiten stark geprägt. Im Landesinneren der Kontinente fallen die Niederschläge häufig geringer aus, hier gibt es auch Steppen und Halbwüsten.

Die kalte Zone (Arktis und Antarktis) befindet sich zwischen den Polarkreisen und den Polen. In diesen Kältewüsten gibt es nur wenig Niederschlag. Die Sonneneinstrahlung ist geringer als in anderen Regionen der Erde. Die Temperaturen liegen unter der Nullgradgrenze.

Klimawandel und globale Erwärmung

Die Reduktion der Kohlenstoffdioxid-Emissionen zum Klimaschutz ist ein langwieriger Prozess.

Die Reduktion der Kohlenstoffdioxid-Emission zum Klimaschutz ist ein langwieriger Prozess.

Das Klima auf unserem Planeten verändert sich ständig. Normalerweise geschehen diese Veränderungen langsam, so dass sich die Umwelt an die veränderten Bedingungen anpassen kann. Der durch den Menschen verursachte Klimawandel – auch globale Erwärmung genannt –, vollzieht sich jedoch viel schneller. Ursache ist die Anreicherung der Atmosphäre mit den Treibhausgasen. Die globale Erwärmung bedeutet einen Anstieg der Durchschnittstemperatur, ein Abschmelzen der Gletscher und einen Meeresspiegelanstieg. Auch auf die Klimazonen wird sich die zunehmende Erwärmung auswirken. Durch die Erhöhung der Durchschnittstemperatur verschieben sich die Klimazonen in Richtung Norden, das Klima verändert sich nachhaltig. Um den Klimawandel abzumildern, müssen die Treibhausgasemissionen nachhaltig gesenkt werden.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *